Geschichte

1902

Die Geschichte von Viking Rubber Company A/S

Dies ist eine Geschichte, die bis ins Jahr 1902 zurückgeht, als Frederik Arthur und Anna Kristine ihren Sohn Aage Holger Rasmussen zur Welt brachten, der in dem Handelshaus in der Kleinstadt Asnæs geboren wurde.

1908 bekam Aage Holger einen kleinen Bruder, der Hans Frederik Ejnar Rasmussen getauft wurde. Die Geschichte darüber, wie die harte Arbeit dieser beiden Jungen zu einem internationalen Unternehmen wurde, dass für Arbeitskleidung von guter Qualität bekannt ist, können Sie hier lesen....

1935

Die beiden Brüder wuchsen in Asnæs auf, wo sie bei ihrem Vater, der als Handelsgehilfe arbeitete, ihre Lehre machten. Das gute kaufmännische Gespür zeigte sich schnell, aber das Interesse für Konserven und Nahrungsmittel war bei den Brüdern nicht sehr groß. Die Brüder nahmen die Gelegenheit wahr etwas Neues herzustellen, indem sie die neue Textilie, die mit Gummi belegt war und in den 1930er Jahren auf den Markt kam, nutzten, um die Welt zu verändern.

Es wird immer regnen, deshalb muss es ordentliche Regenbekleidung geben“ Aage Holger Rasmussen.

Im Januar 1935 vereinbarten die Brüder zusammen ein Geschäft zu gründen – und dann ging es los. Es sollte kein x-beliebiges Unternehmen werden, dass die Brüder gründen wollten. Besonders Aage wollte sicherstellen, dass ihr Renommee gut wird, weswegen die Qualität die Beste sein musste. Zur selben Zeit hatten beide ein Interesse für Wikinger, die schon damals ein Symbol für gestähltes Verhalten, Wildheit und nicht zuletzt Abenteuer galten. Es gab keine Zweifel über den Namen, das Unternehmen sollte Viking Rubber Company heißen. Die Brüder gingen zum Polizeimeister in Holbæk, dass in einer Anmeldung im Handelsregister am 10. April 1935 resultierte. Die tüchtigen Kaufmannssöhne fanden schnell heraus, dass Qualität sich lohnt.

1940

Aage und Hans führten das Unternehmen so gut, dass die kleine Arbeitskleidungfabrik seinem ursprünglichen Gebäude entwuchs.

Aage Holger änderte den Geschäftssitz von Viking Rubber Co. nach Charlottenlund, wo die Möglichkeiten für Produktion grösser waren, während Hans Frederik zuhause bei der Familie blieb und sich teilweise aus dem Unternehmen zurückzog. Der Umzug führte zu mehr Anstellungen von Näherinnen und Büroangestellten, sodass das Unternehmen zu diesem Zeitpunkt ungefähr 25 Angestellte hatte.

Die Adresse Kigkurren 6-8 des Unternehmens verzeichnete mehrere Diebstähle. Ob die Diebe auf der Suche nach Qualitätsregenbekleidung oder Geld waren, weiß man nicht.

1965

Das Unternehmen war bereits mehrfach in der Umgebung von Kopenhagen umgezogen, als Aage Holger seinen Bruder aus dem Unternehmen auszahlte. Aage Holger änderte danach den Geschäftssitz des Unternehmens in ein Gebiet mit starker Fischereitradition: Faaborg auf Süd Fünen. Hier arbeitete Aage Holger im Unternehmen bis er im Jahre 1972 verstarb, wonach seine Witwe und sein Sohn die Bewirtschaftung übernahmen.

1976

Im Jahre 1975 fuhr der Seemann, Immobilien- und Börsenmakler Svend Aage Andernsen von Odense nach Faaborg, um eine Windmühle zu kaufen. Auf dem Weg zur Stadt erwähnte sein Kamerad, dass es auch eine Regenbekleidungsfabrik in der Stadt gab, die sie sich angucken könnten. Svend Aage der seit seinem 13. Lebensjahr auf dem Meer gewesen war, konnte es nicht lassen: Er fuhr um das Unternehmen herum und erkannte das Potenzial:

„Dieses Unternehmen kann wirklich zu etwas Großem werden“- Svend Aage Andersen.

Aus diesen Wörtern machte er Ernst, als er 1976 das Unternehmen kaufte und übernahm.

1984

Svend Aage Andersen und seine Frau Aase Viola Andersen waren 8 Jahre für die Bewirtschaftung im Unternehmen verantwortlich. Im Jahre 1984 übergab Svend Aage die Schlüssel zum Unternehmen an seinen Sohn Kurt Mikael Andersen:

„Hier, dann kannst du sehen, was du damit machen kannst, mach mich stolz.“

Ein Generationswechsel war durchgeführt. – Kurt wurde Direktor und Aase und Svend Aage gingen auf Reisen. Obwohl Kurt zu diesem Zeitpunkt nur 23 Jahre alt war, arbeitete er hart und änderte die Bedingungen für das Unternehmen, unter anderem dadurch, dass er in den Markt für luftdurchlässige Produkte einstieg. Schon 5 Jahre nach der Übernahme sorgte Kurt für Vergrösserungen – sowohl geschäftsmäßig als auch familiär als der Sohn Alexander Mygind Andersen geboren wurde.

Die Produktion in Dänemark lief sehr gut, und mit einem festen Team von ungefähr 40 ‚scharfen Vikingern’ konnte das Unternehmen nur wachsen.

1991

Schon im Jahre 1991 fing Kurt damit an die Produktion auszulagern. Diese wurde nach Polen gerückt, wo Viking Rubber Co. Partner fürs Leben bekam. Im Jahre 1993 wurden alle Produktionen für Kunden in Dänemark, England und Deutschland in Polen produziert.

Mitte der 1980er Jahre war Kurt auf einer Geschäftsreise in Dänemark mit einem neuen Produkt. Es gelang ihm einige zu verkaufen, aber als er nach 14 Tagen die Bestellungen zusammenfasste, waren es nur 20 Jacken geworden – alle in der Größe L oder XL, welche den Verkäufern selbst passte, sodass diese im Fall mangelnden Absatzes selbst tragen konnten. Kurt war nicht zufrieden und ging nach Deutschland.

„Die Deutschen wollen Qualität, und das werde ich ihnen geben“ Kurt Mikael Andersen

Der erste Verkäufer, den Kurt in Hamburg traf, kaufte sofort 100 Jacken. Seitdem ist Deutschland der größte Markt für Viking Rubber Co. – und der erste Verkäufer, Sattelmacher, ist heute noch einer unserer Partner.

1995

Mitte der 1990er Jahre fing die Entwicklung von Arbeitskleidung in der Hafenindustrie des Hamburger Hafens an. Die Unternehmen HHLA und Eurogate suchten Qualitätskleidung – und das bekamen sie unter der Devise ‚spezifische Arbeitskleidung für spezifische Arbeit.

Die Arbeit, die in der Hafenindustrie ausgeführt wurde, war verschiedenster Art, und die Arbeitskleidung, die jeweils hohe Sicherheit haben sollte, schick sein sollte, die notwendigen Taschen und passend sein sollte, wurde zum Äußersten getestet.
Viking Rubber Co. hat die Entwicklung von Anforderungen an die Industrie verfolgt, und ist heute Spezialist von Bekleidung für Hafen- und Anlagenarbeit.

1999

Die Zeiten änderten sich, und es wurde eine Auslagerung notwendig, die die Produktion von Europa herausführte. Kurt wünschte sich, dass Viking Rubber Co. billiger produzieren konnte als es in Europa möglich war, aber ohne das die Produktion unter schlechten Verhältnissen ausgeführt wurde.

Vietnam ist ein Land mit einer starken Tradition in der Produktion von Bekleidung und mit einem guten Auge für Qualität. Kurt sah deshalb die Möglichkeit zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Wir konnten einen positiven Unterschied für unsere Mitmenschen machen, und zur selben Zeit billiger als unsere Konkurrenten produzieren.

Im Jahre 1999 hat Kurt deshalb als erstes dänisches Textilunternehmen und als eines der ersten europäischen Unternehmen entschieden, die Produktion nach Vietnam zu verlegen.  Dies war erfolgreich und 2004 fing Viking Rubber CO. ihre eigene Produktion in Ho Chi Minh City an, unter dem Namen Viking Vietnam Ltd.

2006

Schon nach den ersten zwei Jahren mit einer selbstständigen Produktion in Vietnam war es nötig zu größeren Räumlichkeiten zu ziehen. Im Jahr 2008 mussten sie sich wieder vergrössern. Dieses Mal in Räume von 6000 Quadratmetern. Mit diesem Umzug konnten die Vikinger in Vietnam jetzt mit jeder Form von Nachfrage mithalten. Abgesehen von unserer eigenen Produktion stellt unsere vietnamesische Tochtergesellschaft unter anderem Jagd-und Freizeitbekleidung für andere Unternehmen her.

2010

Genau wie die beiden Brüder Aage Holger und Hans Frederik wusste Kurt von Anfang an, dass Qualität sich lohnt. Deshalb war es immer essentiell in der Produktion von Viking Rubber. Viking Vietnam Ltd. wurde im Jahr 2010 ISO 9001 zertifiziert, womit sie ihrer Umwelt bewiesen, dass die Qualität stark und gleich ist.

2013

Die Fabrik in Vietnam war schon am Anfang ihrer Zeit voraus. Es war für Kurt wichtig, dass die Angestellten der Fabrik ordentliche Arbeitsverhältnisse hatten, damit ihre Lebensbedingungen besser als die von den früheren Generationen werden konnten. Im Jahr 2013 wurde Viking Vietnam Ltd. SA 8000 zertifiziert, was der Umwelt zeigte, dass die Produktion in Vietnam nicht unter schlechten Verhältnissen durchgeführt werden muss.

2016

Kurt war klar, dass es viele Aspekte gab, bessere Lebensbedingungen für die Angestellten der Fabrik zu schaffen. Es waren nicht nur die Verhältnisse in der Fabrik, sondern auch die unmittelbare Umwelt der Fabrik. Deshalb wurde eine Umweltpolitik ausgearbeitet, wodurch der Fokus darauf gelegt wurde, die negativen Einflüsse der Fabrik auf die unmittelbare Umwelt zu begrenzen. Diese Arbeit resultierte darin, dass Viking Vietnam Ltd. Im Jahr 2016 ISO 14001 zertifiziert wurde.

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